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» Ende der analogen Fotografie?

Der japanische Kamerahersteller will die Herstellung seiner meisten Analogmodelle einstellen, sagte der Pressesprecher Abe . Man wolle sich künftig auf die Digitaltechnik konzentrieren.
[von Spiegel ONLINE].


Oh, oh. Nikon wird keine analogen Kameras mehr anbieten… nach Canon und Kodak schon der dritte Hersteller. Wohin wird die digitale Revolution hinführen? Zu immer mehr Megapixel und kaum erfüllbaren Anforderungen?


Der größte Vorteil von analogen Kameras gegenüber digitalen Kameras war bisher die fast »unendliche« Anwendung der Negative bzw. Dias auf Kleinformaten und Großformaten (u. a. Werbeplakate). Denn die Digitalfotografie hat aufgrund des CCD-Sensors Grenzen… so kann z. B. eine Kamera mit 6,1 Millionen Pixeln maximal ein Bild im RAW-Format bis 3008×2000 in 300 dpi erschaffen (in cm sind es 25,47×16,93). Das reicht ja kaum für Plakate in DIN A3. Bei 12 Millionen Pixeln sind ja das Doppelte. Und eine analoge Kamera kann auf Formaten bis über DIN A0 eingesetzt werden.


Wohin führt das hin? Wird es bald nur kleine Werbeplakate geben?


Dann bleibt nur noch Minolta, Leica (hat aber übrigends knapp eine Insolvenz überlebt) und etliche Kamerahersteller, die mir partout nicht einfallen.

Tags: analog, digital, ende