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» Erster Tag der Typo.

Mit einem Appell gegen die »Marken« wie CocaCola oder Exxon, mit einer fulminanten Rede über Psychodesign und Adbuster-Design (mehr hier) hat Kalle Lasn die Typo mit dem Motto »Play« wirksam eröffnet. 5 von 5 Guillemets.


Gail Anderson überzeugte mit ihren völlig unterschiedlichen Arbeiten für diverse Musicals. Unterschiedliche Ansätze, Umsetzungen und Realisierungen werden gezeigt. Hochinteressant und spielerisch sehr gut umgesetzt. Hochklassig. 5 von 5 Guillemets.


Piet Schreuders ist dann weniger hochklassig, dafür aber reich gespickt an Anekdoten, z. B. mit den Beatles. Sehr interesssant, trotzdem 4 von 5 Guillemets.


Dann trafen Ivo und ich Gerrit. Das ist ein Bloggertreffen! Kurz habe ich dann noch mit Erik Spiekermann geredet. Wunderbar.


Mit einem hoch interessanten Auftritt und einer sehr guten Rede hat Clemens Theobert Schedler amüsante Anekdoten und Gedanken zum Thema »Kunden und Geld und Existenz und Arbeit und Selbstausbeutung« herausgebracht. Mit Ermutigungen und Tipps entließ er uns. Die Lösung ist die: es muss für alle gut aussehen. 5 von 5 Guillemets.


Richard Kegler von P22 zeigte unterschiedliche Ansätze von Marketing. Unter anderem ein Toastbrot als Postkarte verschickt von P22 an Kunden oder ein kleines Kunstwerk als Postkarte oder auch eine Dose. Amüsant. Dann stellte er diverse Schriftarten und deren Vorbilder vor (u. a. Michelangelo, Futurismo, ...). 3,5 von 5 Guillemets.


Jetzt nun Erik Spiekermann. Mit würzigen Anekdoten und Beispielen aus seinem reichen Gestalterleben lässt Spiekermann uns die Typographie vorspielen. Mit einer kleinen Zeitreise zeigt er seine typographischen Entwürfe (u. a. Officina, Glasgow und Bosch)... zuletzt wird der große Entwurf für die Deutsche Bahn gezeigt: die DB Type. Gepfeffert wird der Auftritt noch mit amüsanten Zwischenschnitten aus dem Film Spın̈al Tap. 5 von 5 Guillemets.


David Carson. Ich weiß ehrlich nicht, ob ich hätte da sein sollen. Seine Arbeiten sind mal schön anzusehen, aber der Stil hat sich gar nicht verändert. Wie ich gehört habe, sollen seine neuesten Arbeiten erst am Schluß angekommen sein, der Stil veränderte sich aber nicht. Prof. Voelker hat recht. Hmm, trotzdem interessant, aber nur 2 von 5 Guillemets.


Das war der erste Tag… ausführlichere Berichte kommen später. Das war nur ein kleiner schneller Bericht.

Tags: 2006, berlin, typo